Dokumentation
Das naturwissenschaftlich-technische Schnupperstudium für junge Frauen wird seit 2004 jährlich in der Universität Bremen veranstaltet. Im Kern umfasst es regelmäßig verschiedende Fachprojekte, Austausch mit Studentinnen, Informationsangebote zu Studium und Uni-Alltag, zu Auslandsaufenthalten, zur Wahl zwischen Uni-/Fachhochschulstudium sowie Kontakte mit Fachfrauen. Seit drei Jahren stellt zudem die Firma Airbus am Standort Bremen für die Teilnehmerinnen des Schnupperstudiums einen Tag lang ein umfangreiches Informations- und Orientierungsangebot zusammen.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die Fachprojekte, die in den vergangenen Jahren beim Schnupperstudium angeboten wurden. Herzlichen Dank allen, die hieran mitwirkten!
Jede Teilnehmerin nahm an zwei oder drei dieser Fachprojekte teil.
- Physik
- Elektrotechnik/Informationstechnik
- Biologie
- Chemie
- Mathematik
- Technomathematik
- Informatik
- Digitale Medien
- Produktionstechnik
- Geowissenschaften
- Experiment zur Wirbelstrombremse
Die Veranstaltung beginnt mit einer Führung durch das Physikalische Praktikum im FB 1, in dem Studierende der verschiedenen naturwissenschaftlichen Fachrichtungen die physikalisch experimentelle Grundausbildung erhalten. Anschließend wird jeweils zu dritt – unter Anleitung eines Betreuers – selbständig experimentiert.
Dies ist ein Angebot des Physikalischen Praktikums / Fachbereich Physik und Elektrotechnik. - Wie funktioniert unser Auge?
Geräte wie das Mikroskop und das Teleskop haben unseren Gesichtskreis erweitert und neue Erkenntnisse über kleinste Strukturen ermöglicht. Das wichtigste optische Instrument ist jedoch das menschliche Auge. Wir versuchen täglich mit unsrem Auge unsre Umwelt "scharf" zu betrachten. In diesem Optikversuch werden wir uns mit einer Linse beschäftigen, deren Brennweite verändert werden kann.
Dies ist ein Angebot des Physikalischen Praktikums / Fachbereich Physik und Elektrotechnik - Lust auf Experimente mit Schall und Computer?
Die Veranstaltung beginnt mit einer Führung durch das Physikalische Praktikum im FB 1, in dem alle Studierenden der verschiedenen naturwissenschaftlichen Fachrichtungen die physikalisch experimentelle Grundausbildung erhalten. Anschließend wird jeweils zu dritt unter Anleitung eines Betreuers selbständig experimentiert. Die Schallausbreitung in Festkörpern sowie die Rolle von Obertönen für die Klangfarbe eines Instruments wird untersucht, wobei ein PC zur Messwerterfassung verwendet wird. Der Umgang mit der Mess-Software ist ähnlich spannend wie ein Computerspiel. Ihr könnt ein eigenes, nicht allzu großes Musikinstrument mitbringen.
Dies ist ein Angebot des Physikalischen Praktikums / Fachbereich Physik und Elektrotechnik
Elektrotechnik/Informationstechnik
- Mikrosensoren und -aktuatoren – Herstellung kleiner Chips
In staubfreien Räumen werden bei uns, ähnlich wie in der Halbleiterindustrie, kleine Chips gefertigt : Mikrosensoren, kleine Bauteile, die fühlen, und Mikroaktuatoren, kleine Strukturen oder Stellglieder, die bewegt werden können. Diese Mikrochips werden für unterschiedlichste Anwendungen benötigt, beispielsweise in der Medizin und im Automobil. Wir berichten Dir in einer Vorlesung über die Bauteile und wie sie hergestellt werden und zeigen im Anschluss unsere Labore, u.a. die Reinräume. Eingebunden sind wir, das IMSAS, in den Studiengang der Elektrotechnik, worüber wir informieren.
Dies ist ein Angebot des IMSAS im Studiengang Elektro- und Informationstechnik / Fachbereich Physik und Elektrotechnik. - Handys und Computer
Handys und Computer sind mittlerweile Alltag, aber wie funktionieren sie wirklich? Wir zeigen, wie man mobil und drahtlos kommunizieren kann
- wie Laptops ohne Kabel Nachrichten austauschen können
- wie man aufgrund des Aufenthaltsorts neue mobile Dienste realisieren kann
- wie man mit Handys "chatten" kann
- wie man eine Mobile Rallye mit Handys durchführt.
Dies ist ein Angebot des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik / Fachbereich Physik und Elektrotechnik - Aufbau und Wirkungsweise Elektrischer Maschinen
Was alles sind "Elektrische Maschinen"? Wie funktionieren sie, was können sie und wo werden sie überall eingesetzt? In einem Vortrag mit praktischen Beispielen zeigen euch ElektroingenieurInnen, was sich alles hinter Elektrotechnik verbirgt und beantworten eure Fragen zum Studium und der Praxis.
Dies ist ein Angebot des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik / Fachbereich Physik und Elektrotechnik.
- Bienenforschung, was ist das?
Es ist Ziel dieser Veranstaltung die vielseitigen Aspekte der Bienenforschung aufzuzeigen, die von der Verhaltensbiologie bis zur Honiganalytik reichen. Zudem soll das Berufsbild der Biologin in der Bienenforschung dargestellt werden.
Dies ist ein Angebot der Forschungsstelle für Bienenkunde / Fachbereich Biologie und Chemie. - Neue Erkenntnisse aus der Humangenetik
Woraus besteht ein Genom? Wie entstehen Krankheiten? Was haben Bakterien und Krebszellen miteinander zu tun? In einem molekularbiologischen Praktikum erfahrt ihr neue Erkenntnisse aus der Genetik.
Dies ist ein Angebot des Zentrums für Humangenetik / Fachbereich Biologie und Chemie. - Mikrobiologie
Ihr bekommt einen kleinen Einblick in das Reich der Viren. Viren benötigen für ihre Vermehrung lebende Zellen. Ihr werdet im praktischen Teil selbst eine Zellkultur anlegen. Doktorandinnen, Diplomandinnen und die Professorin informieren über euch über das Studium.
Dies ist ein Angebot der Arbeitsgruppe Mikrobiologie/Biotechnologie des Fachbereichs Biologie und Chemie. - Symbiose in Schwämmen und Foraminiferen. Eine nützliche Gemeinschaft zum Überleben in nährstoffarmen Meeren
In der Lebensform der Symbiose profitieren beide Partner, der Wirt und der Symbiont, voneinander. Welchen Nutzen haben Schwämme und Foraminiferen von ihren Symbionten?
Was hat das mit der Entwicklung neuer Medikamente zu tun? Was bedeutet „microbial farming“ ? Und wie fördern winzige Algen das Wachstum von Kalkschalen?
Im Rahmen eines Kurzvortrages mit anschliessender Aquariumsbesichtigung und Demonstration eines Laborexperimentes möchten wir das Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie vorstellen.
Dies ist ein Angebot des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie.
- Chemie: Physikalische Chemie. Von Spielregeln für Moleküle zum Verhalten von Materialien
Die Physikalische Chemie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Chemie und Physik mit dem Ziel, das Verhalten von Materie auf atomarer Ebene zu verstehen. Dies ist die Grundvoraussetzung, um neue Materialien gezielt entwickeln zu können. Die Teilnehmerinnen werden kurz in die Denk- und Arbeitsweise der Disziplin eingeführt und haben dann Gelegenheit, einige der eingesetzten physikalischen Meßaufbauten im Labor zu besichtigen. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung werden allgemeinere Information zum Studium der Chemie sein.
Dies ist ein Angebot des Instituts für Angewandte und Physikalische Chemie / Fachbereich Biologie und Chemie.
- Mathematik ist weiblich
Wenn du Spaß an komplexen Problemen hast, neugierig, kreativ und hartnäckig bist, ist ein Mathematikstudium vielleicht das Richtige für dich. Bei uns erfährst du, wie Mathematik und technische Anwendungsfächer miteinander verknüpft werden und wie gut die Berufsaussichten sind.
Dies ist ein Angebot des Fachgebiets Technomathematik / Fachbereich Mathematik und Informatik.
- Digitale Bilder - Pixelkopfsalat
Dabei möchten wir über die Berufsbilder bei MeVis Research berichten und einen Einblick in unsere Arbeit geben. Interaktiv sollen die Schülerinnen am Rechner lernen, wie Bilder im Computer dargestellt werden und wie man sie manipulieren, also verändern kann. Außerdem möchten wir einen Eindruck davon vermitteln, wie die Wahrnehmung von Farben und Kontrasten durch das menschliche Auge funktioniert und beeinflußt werden kann. Es wird ein Einblick in die Repräsentation von Bildern im Computer und die damit verbundenen Manipulationsmöglichkeiten gegeben. Als Anwendungsschwerpunkt werden Bilddaten des menschlichen Körpers betrachtet, verändert und derart bearbeitet, dass sich medizinische Fragestellungen beantworten lassen. In praktischen Übungen können die Teilnehmerinnen Schichtbilder (2D) und Volumendaten (3D) von Herz, Gehirn und Leber manipulieren.
Dies ist ein Angebot der AG MeVis / Fachbereich Mathematik und Informatik.
- Technische Systeme in unserer Umwelt
Handys, Playstations, Fernseher und vieles mehr bereichern direkt und indirekt unser Leben und machen es in mancher Hinsicht interessanter. In diesen Geräten werden zunehmend Mikrochips eingesetzt. Um diese den Chips zugrunde liegenden komplexen Systeme zu entwerfen, müssen automatische Verfahren zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen der Veranstaltung wird ein Einblick in das Gebiet des Schaltungs- und Systementwurfs gegeben und die zum Einsatz kommenden Techniken werden besprochen.
Dies ist ein Angebot der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur, Fachbereich Mathematik und Informatik. - Softwaretechnik
Dies ist ein Angebot der Arbeitsgruppe Softwaretechnik/ Fachbereich Mathematik und Informatik. - Was tun InformatikerInnen?
Nächtelang im Keller sitzen und programmieren? Irrtum! In Workshops könnt ihr ausprobieren, wie man einen Partyservice modelliert oder wie die Informatik aus der Biologie lernt.
Aber was machen InformatikerInnen genau? Wie entwickeln sie ein Softwaresystem? Ein Schritt auf dem Weg zu einer Software, die eine bestimmte Aufgabe unterstützt, ist die Modellierung des zu entwickelnden Systems.
Wir wollen in diesem Workshop einen webbasierten Partyservice modellieren. Ihr könnt erleben und ausprobieren, wie InformatikerInnen vorgehen, um von den Wünschen der NutzerInnen zu einer Softwarelösung zu kommen. Dafür müssen konkrete Anforderungen formalisiert werden. Aber was bedeutet Formalisierung? Und wie soll ein Partyservice formal aussehen? Wir zeigen euch, wie man die Bits zum Tanzen bringt!
Dies ist gemeinsames Angebot der Fachgebiete Frauenforschung und Technik sowie Kognitive Neuroinformatik / beide Fachbereich Mathematik und Informatik. - ROBOT
Habt ihr Lust, euren eigenen Roboter zu bauen? Wir entwickeln bewegliche Kreaturen mit euch. Ihr entscheidet, was eure Roboter machen: fahren, hüpfen, tanzen, blinken. In kleinen Gruppen baut und programmiert ihr dann die autonomen Roboter. Zum Schluss werden die Roboter gemeinsam vorgeführt.
Dies ist ein Angebot der Projekts ROBOT/ Fachbereich Mathematik und Informatik. - RoboCup - Fußball spielende Roboter
Im Rahmen eines Projektes programmieren Studentinnen und Studenten der Informatik autonome Fußball-Roboter, die an internationalen Wettbewerben – z.B. dem RoboCup 2006 (www.robocup2006.org) – teilnehmen. Während der Veranstaltung berichten die Studierenden von ihrer Arbeit mit den Robotern und beantworten gerne auch allgemeine Fragen zum Studium. Zum Abschluss werden die Teilnehmerinnen auch die Gelegenheit haben, selbst mit den Robotern zu arbeiten und Bewegungsabläufe zu erstellen.
Dies ist ein Angebot der Arbeitsgruppe Programmiersprachen, Übersetzer und Softwaretechnik/ Fachbereich Mathematik und Informatik. - Roboter Workshop
Roboter spielen in der Informatik und in der Produktion eine immer größere Rolle. Was für uns Menschen einfach ist wie z.B. auf zwei Beinen gehen oder Hindernissen auszuweichen ist für Roboter und InformatikerInnen, die Roboter entwickeln und programmieren ein schwieriges Problem. In unserem Workshop könnt ihr ausprobieren Roboter nach euren eigenen Vorstellungen zu bauen und zu programmieren.
Dies ist ein Angebot der AG DiMeB / Fachbereich Mathematik und Informatik.
- Digitale Medien in der Bildung
Das Zentrum für Interaktive Medien in der Bildung stellt sich vor.
Dies ist ein Angebot der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung / Fachbereich Mathematik und Informatik.
- High-Tech Keramiken – Wer macht sie wie und wofür ??
Keramische Werkstoffe sind äußerst widerstandsfähige Materialien, die auch dort noch eingesetzt werden können, wo Kunststoffe oder Metalle schnell versagen. Wie erklären sich diese einzigartigen Eigenschaften, welche Möglichkeiten der Herstellung gibt es und wie werden solche Materialien auf ihre Eigenschaften getestet? Mit diesen und weiteren Inhalten beschäftigen sich Studenten/innen der Produktionstechnik. Im Rahmen einer kleinen Vorlesung, einer Laborarbeit sowie einer Institutsführung möchten wir euch viele spannende Fragen zur Herstellung und Werkstoffcharakterisierung sowie natürlich auch zum Studium beantworten.
Dies ist ein Angebot des Fachgebiets Keramische Werkstoffe und Bauteile / Fachbereich Produktionstechnik - Was haben Weltraumteleskope und Kontaktlinsen gemeinsam?
Antworten gibt das Projekt im Labor für Mikrozerspanung. Hier werden Spiegel für Weltraumteleskope und Abformwerkzeuge für Kontaktlinsen hergestellt – ebenso wie PKW-Scheinwerfer und Operationsleuchten. Dabei dreht sich alles um genaue Oberflächen. In dem Projekt werden die verschiedenen Formen der Oberflächenbearbeitung in der Praxis vorgestellt, ausprobiert und verglichen.
Dies ist ein Angebot des IWT - Labor für Mikrozerspanung / Fachbereich Produktionstechnik. - Warum sank die Estonia?
Können IngenieurInnen und WerkstoffprüferInnen Leben retten? Am 24. 9. 1994 ging das Fährschiff "Estonia" unter. Seitdem wird über die Ursachen des Untergangs spekuliert. Mit Hilfe werkstofftechnischer Untersuchungen wollen wir versuchen Antworten zu finden. Gemeinsam werden wir Versuche durchführen, die etwas Licht ins Dunkel bringen sollen.
Dies ist ein Angebot des Instituts für Werkstofftechnik, FG 11 Werkstofftechnik/Metalle/ Fachbereich Produktionstechnik. - Switch on, switch off - Ich löte meine Schaltung selbst
In einem kurzen Rundgang durch Werkstätten und Laborräume bekommt ihr beispielhafte Einblicke in Forschungsthemen der Produktionstechnik. Anschließend findet eine grundlegende Einführung in das Löten elektronischer Schaltungen statt.
In praktischen Löt-Übungen lernt ihr dabei die verwendeten Materialien (Platine, elektronische Bauteile, Lötzinn und Lotkolben) kennen und erstellt selbst eine elektronische Schaltung.
Dies ist ein Angebot des BIBA - Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft / Fachbereich Produktionstechnik. - Aerodynamik
Es wird der Windkanal, also das Flugtechnische Labor, des Bremer Luftfahrtpioniers Henrich Focke vorgestellt und mit kleinen Experimenten können Grundprinzipien der Aerodynamik erprobt werden.
Dies ist ein Angebot des Focke-Windkanal e.V. und des Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) / Fachbereich Produktionstechnik.
- Hexenkessel Nordatlantik: Motor der Ozeanzirkulation
Wasser strömt von einem Teil des Ozeans in einen anderen, an der Oberfläche und auch in den tiefsten Tiefen! Ganz vereinfacht kann man sich vorstellen, dass Meeresströmungen in einer Art "globalem Förderband" miteinander verbunden sind. Wo wird dieses Förderband angetrieben, d.h. wo sitzt der Motor? Und welche Mechanismen führen dazu, dass Wassermassen sich überhaupt bewegen? Wie kommt es zu Änderungen im Verlauf von großen Strömungssystemen? Mittels Vortrag, Kurzfilm und Demoversuch soll versucht werden, diese Zusammenhänge näher zu beleuchten und auf Gefahren hinzuweisen. - Ozean und Klima – Eiszeitzyklen der letzten 2 Millionen Jahre
Meeresströmungen beeinflussen das Klima. Beim Gedanken an den Golfstrom wird das jedem klar. Seit wann gibt es eigentlich den Golfstrom? Erstaunlicherweise seitdem sich das Eiszeitalter, in dem wir heute leben, entwickelt hat. Gibt es da etwa Zusammenhänge? Was sind die Ursachen von Eiszeiten? Welchen Einfluss nimmt der Mensch darauf?
Solch spannenden Forschungsprojekte werden am Forschungszentrum Ozeanränder untersucht. Wie die WissenschaftlerInnen ihre Daten gewinnen, werden die Teilnehmerinnen selbst in einem kurzen Praktikum erfahren.
Dies ist ein Angebot des Forschungszentrums Ozeanränder (RCOM) / Fachbereich Geowissenschaften